• Partnerschaften für Demokratie veröffentlichen Kurzfilm

    Hamburg ist bunt und vielfältig – doch das ist kein Selbstverständnis. Tag für Tag leisten die Menschen in unserer Stadt einen wichtigen Beitrag für das diverse Miteinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Partnerschaften für Demokratie in Hamburg haben nun einen Kurzfilm über ihre Arbeit in den unterschiedlichen Fördergebieten unserer Stadt veröffentlicht.

    partnerschaftenScreenshot aus den Film © Johann-Daniel-Lawaetz-Stiftung

    Demokratie fördern, Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen. Diese Ziele verfolgen die Partnerschaften für Demokratie. Dafür entwickeln Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft und der Verwaltung gemeinschaftlich Konzepte und Strategien, abgestimmt auf lokale Gegebenheiten.

    Der nun veröffentlichte Kurzfilm porträtiert eine Auswahl an Projekten und Aktionen in den Partnerschaften Altona, Billstedt-Mümmelmannsberg, Harburg, Rissen/Sülldorf, Süderelbe, St. Georg-Hamm-Borgfelde, Wandsbek und Wilhelmsburg. Der Film zeigt Herausforderungen und Chancen des Miteinanders in unserer Stadt – und hautnah die Menschen, die sich für ein vielfältiges Zusammenleben in Hamburg stark machen.

    Der Kurzfilm ist unter anderem über folgenden Link abrufbar:

    Partnerschaften für Demokratie in Hamburg (youtube.com)

    Hintergrund: Seit 2015 gibt es die Partnerschaften für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Gefördert werden sie durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und in Hamburg durch die Bezirksämter Hamburg-Altona, Hamburg-Harburg, Hamburg-Mitte und Hamburg-Wandsbek. In Hamburg gibt es derzeit acht Lokale Partnerschaften für Demokratie. Koordiniert werden diese durch die Verantwortlichen der Bezirksämter in Zusammenarbeit mit den lokalen Koordinierungs- und Fachstellen bei den Trägern Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation e.V. (ikm) und Johann-Daniel-Lawaetz Stiftung.

  • Baum-Maßnahmen in Bahrenfeld Im Volkspark müssen 22 Bäume gefällt werden

    Das Bezirksamt Altona informiert über anstehende Baumfällungen im Stadtteil Bahrenfeld. Bei vergangenen Baumkontrollen ist bei mehreren Bäumen im Altonaer Volkspark ein massiver Borkenkäfer-Befall festgestellt worden. Um eine Ausbreitung der Schädlinge – und damit einen größeren Schaden – zu verhindern, kommt es nun zu Fällungen.

    fichten altonaer volksparkBild: © Bezirksamt Altona

    Insgesamt werden im Altonaer Volkspark nun 22 Fichten im Bereich der sogenannten Dunkelschlucht nördlich der beleuchteten Joggingstrecke gefällt. Die Flächen befindet sich angrenzend zu den bereits in der vergangenen Fällsaison 2023/24 gefällten und vom Borkenkäfer befallenen Bäumen – damals mussten 122 größtenteils bereits abgestorbene Exemplare weichen.

    Borkenkäfer sind nur wenige Millimeter groß und ihre Spuren nicht leicht zu erkennen. Ein Anzeichen für einen Befall sind Harzfluss und braunes Bohrmehl am Stammfuß. Wenn der Baum Symptome zeigt, ist es oft zu spät, da die Käfer bereits ausgeflogen sind. Entsprechend ist die Fällung der nun mit Borkenkäfern befallenen Fichten vor dem Ausflug der Käfer von großer Bedeutung für den Waldschutz im Altonaer Volkspark. Das Bezirksamt Altona zeigt die wichtigsten Gründe als Übersicht:

    Eindämmung der Ausbreitung: Borkenkäfer, insbesondere der Buchdrucker (Ips typographus), sind in der Lage, innerhalb kurzer Zeit große Bestände an Fichten zu befallen und erheblichen Schaden anzurichten. Durch das rechtzeitige Entfernen befallener Bäume vor dem Ausflug der nächsten Käfergeneration kann die Ausbreitung des Schädlings effektiv eingedämmt werden.
    Schutz gesunder Bestände: In der Nähe von befallenen Bäumen stehen oft gesunde Fichten, die durch den rechtzeitigen Einschlag der befallenen Bäume geschützt werden können. Das Entfernen der befallenen Bäume reduziert die Anzahl der Käfer, die auf gesunde Bäume übergreifen könnten.
    Waldparkhygiene: Durch das Entfernen der befallenen Bäume wird die Waldhygiene verbessert. Borkenkäferbefallene Bäume sind geschwächt und können leichter von anderen Schädlingen oder Krankheiten befallen werden, was zu einer weiteren Verschlechterung der Waldgesundheit führen kann.
    Vermeidung von Folgeschäden: Befallene Bäume stellen ein erhöhtes Risiko für Windbruch dar und können bei Sturm leichter umstürzen, was zu weiteren Schäden im Wald und potenziell auch zu Gefahren für Menschen und Infrastruktur führen kann.
    Naturschutz und Biodiversität: In manchen Fällen kann der gezielte Einschlag befallener Bäume auch dazu beitragen, die Biodiversität in Waldflächen zu erhalten oder zu fördern, indem beispielsweise die Ausbreitung des Borkenkäfers auf geschützte Waldgebiete verhindert wird.

    Das rechtzeitige Fällen von mit Borkenkäfern befallenen Fichten ist folglich ein wichtiger Bestandteil des integrierten Schädlingsmanagements im Wald ist. Es dient dem Schutz der Waldgesundheit, der Sicherung der wirtschaftlichen Nutzung und der Erhaltung der Biodiversität.

    Die betroffenen 22 Fichten werden jetzt auf artenschutzrechtlich relevante Tierbestände kontrolliert, bevor es zu Fällarbeiten kommt.

    Da das Bezirksamt Altona den Baumbestand im Blick hat, wird eine entsprechende Nachpflanzung erfolgen. In den aktuellen Planungen ist vorgesehen, dass zum Ausgleich rund 500 kleine Bäume bzw. Setzlinge standortnah nachgepflanzt werden.

  • Die Waschbären sind zurück! Besuchspause beendet: Wildgehege Klövensteen wieder geöffnet

    Manchmal braucht es eine kleine Pause, um große Maßnahmen umzusetzen. Das gilt auch für das Wildgehege Klövensteen. Die Institution in Hamburgs Westen hat seit dem 13. Mai die Pforten geschlossen, damit auf dem Gelände gebaut werden konnte. Nun sind die Tore wieder geöffnet – und Besucher*innen können sich über neue Anblicke und vertraute Gesichter freuen.

    waschbaeren im neuen zuhauseBild: © Bezirksamt Altona

    Allem voran sind die Waschbären nun wieder zurück! Die agilen Tiere waren seit 2019 etwas außerhalb des Wildgeheges untergebracht, weil die alte, baufällige Anlage zum Schutz der Tiere und Besucher*innen abgerissen werden musste. Nun sind die Tiere in ihr neues Zuhause im Wildgehege eingezogen. In den ersten Tagen bleiben die Waschbären zur Eingewöhnung noch in dem extra für sie hergerichteten Gartenhaus und können dort durch ein kleines Fenster beobachtet werden, während Restarbeiten am Gehege stattfinden. Erst wenn sich die Tiere an ihr neues Heim gewöhnt haben, werden sie auch den Außenbereich ihrer neuen Anlage erkunden.

    Besucher*innen hingegen können schon jetzt das Wildgehege auf dem rundum erneuerten Hauptweg entdecken und sich selbst ein Bild davon machen, wie die zuletzt etwas in die Jahre gekommene Institution Stück für Stück saniert wird und so in neuem Glanz erstrahlt.
    Stefanie von Berg mit einem Waschbär im Waschbärenhaus Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie von Berg mit einem Waschbär
    Bild: © Bezirksamt Altona

    Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „Das Wildgehege Klövensteen ist für viele Menschen in Hamburgs Westen und auch darüber hinaus ein beliebter Ort, um Natur zu erfahren und die Seele baumeln zu lassen. Umso mehr freue ich mich, dass wir den Besucher*innen jetzt die Möglichkeit geben, das Wildgehege auf dem rundum sanierten Hauptweg noch besser zu erforschen – und dabei dann vielleicht auch die zurückgekehrten Waschbären zu entdecken. Ich freue mich sehr, dass es uns im Bezirksamt gelungen ist, eine neue Anlage zu bauen, die allen tierschutzrechtlichen Vorgaben gerecht wird. Als Bezirksamt packen wir’s an, damit der Besuch des Wildgeheges auch künftig ein Vergnügen ist.“

    Ab sofort ist das Wildgehege immer mittwochs bis freitags von 09.00 Uhr bis 16.30 Uhr sowie von Samstag bis Sonntag, jeweils von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist eine halbe Stunde vor Ende der Öffnungszeit.

    BZA

  • Wildgehege Klövensteen Kurze Pause – für die Rückkehr der Waschbären

    Sie waren jahrelang hinter den Kulissen untergebracht, doch jetzt kehren die Waschbären zurück ins Rampenlicht! Die agilen Tiere erhalten in den kommenden Wochen ihre neue Anlage im Wildgehege Klövensteen. Damit diese gebaut werden kann, legt Altonas Wildpark eine kurze Pause ein – und kehrt danach mit weiteren Neuheiten zurück.
    Ein Waschbär sitzt auf einem Ast.

    waschbaer

    Bild: © Pascal Netzer/Bezirksamt Altona

    An Himmelfahrt und dem nachfolgenden Wochenende können Besucher*innen noch einmal Wildschweine, Mufflons & Co. beobachten, danach schließt das Wildgehege Klövensteen ab dem 13. Mai erst einmal seine Pforten. Und das bis voraussichtlich 29. Mai.

    In dieser rund zweiwöchigen Pause wird ein neues Waschbärenhaus samt Außenanlage und Aussichtsplattform gebaut, damit die fünf Tiere künftig wieder ein vollwertiger Teil des Wildgeheges sind. Seit 2019 sind die Waschbären etwas außerhalb des Wildgeheges untergebracht, weil die alte, baufällige Anlage zum Schutz der Tiere und Besucher*innen abgerissen werden musste.

    Wenn ab dem 29. Mai die Pforten des Wildgeheges wieder geöffnet werden, können Besucher*innen nicht nur wieder die Waschbären bestaunen – sie können auch über den rundum sanierten Hauptweg flanieren. Und das sogar einen zusätzlichen Tag in der Woche. Denn ab dem 29. Mai ist das Wildgehege statt von Donnerstag bis Sonntag dann sogar von Mittwoch bis Freitag von 09.00 Uhr bis 16.30 Uhr und von Samstag bis Sonntag, jeweils von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

    Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „Das Wildgehege Klövensteen ist eine wichtige Institution, um Natur hautnah zu erfahren und wissenswertes über unsere Flora und Fauna zu lernen. Umso mehr freue ich mich, dass wir den Menschen in Hamburgs Westen und darüber hinaus bald wieder die Möglichkeit bieten, auch unsere Waschbären näher kennenzulernen – und das zu ausgeweiteten Öffnungszeiten. Mit diesen Maßnahmen setzen wir einen weiteren Teil des von der Bezirksversammlung Altona beschlossenen Zukunftskonzepts um.“

  • Aktivierung des Reservestandorts in der Ohnhorststraße Informationsveranstaltung am 6. Juni 2024

    Auf dem Parkplatz für Besucher*innen des Botanischen Gartens in der Ohnhorststraße wird in den kommenden Monaten ein Reservestandort für die öffentlich-rechtliche Unterbringung aktiviert. Um die Menschen aus der Nachbarschaft darüber zu informieren und Fragen zu beantworten, wird es zeitnah eine Informationsveranstaltung geben.

    Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 6. Juni 2024 von 18 Uhr bis 20 Uhr in der Aula des Gymnasium Christianeum in der Otto-Ernst-Straße 34 statt.Anwohner*innen und Interessierte sind herzlich eingeladen, um sich über das Vorhaben zu informieren sowie mit Behördenvertreter*innen der Sozialbehörde, Vertreter*innen von Fördern & Wohnen AöR und dem Bezirksamt Altona in den Austausch zu kommen.

    Da die Zugänge Asyl- und/oder Schutzsuchender sich weiterhin auf hohem Niveau bewegen, wird davon ausgegangen, dass weiterhin Menschen in Deutschland und Hamburg Schutz suchen und einen adäquaten Unterbringungsplatz benötigen. Dies macht unter anderem die Errichtung weiterer Unterkünfte notwendig – so wie nun am Reservestandort Ohnhorststraße.

    Es ist geplant, zur Schaffung von weiterhin dringend erforderlichen Unterkunftsplätzen auf dem Besuchendenparkplatz des Botanischen Gartens am Standort Ohnhorststraße eine Unterkunft für Asyl- und Schutzsuchende mit einer Regelkapazität von bis zu 144 Plätzen zu errichten und in Betrieb zu nehmen. Der Betrieb der Einrichtung ist mit einer Nutzungszeit von fünf Jahren ab dem 2. Quartal 2025 bis zum 2. Quartal 2030 geplant.

     

  • Wahlhelfende gesucht – nun auch per Post

    Zwei Wahlen – ein Einsatz! Wenn in wenigen Wochen die Europa- und Bezirkswahlen stattfinden, ist einmal mehr bürgerliches Engagement gefordert. Noch immer werden dringend Wahlhelfende gesucht – deswegen werden Bürger*innen in Altona zur Motivation direkt per Brief angeschrieben.

    Trotz unterschiedlicher Werbemaßnahmen haben sich noch nicht genügend Freiwillige für dieses Ehrenamt gemeldet. Deshalb wird ein neuer Weg zur Wahlhelfendengewinnung beschritten: Nach § 34 Abs. 1 des Bundesmeldegesetzes eine Zufallsstichprobe aus dem Melderegister erstellt. Die zufällig ausgewählten Bürger*innen erhalten in den kommenden Tagen ein Motivationsschreiben, in dem sie gebeten werden, bei der Umsetzung der Bezirks- und Europawahlen zu helfen.

    Der Einsatz erstreckt sich über zwei Tage: den Wahlsonntag, 9. Juni 2024, und den darauffolgenden Montag, 10. Juni 2024. Neben der finanziellen Entschädigung erhalten die angeschriebenen Bürger*innen auch die Chance, neue Leute kennenzulernen, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und einen direkten Beitrag für unsere Demokratie zu leisten.

    Vorkenntnisse für die Mitarbeit in einem Wahlvorstand sind nicht erforderlich. Für die Aufgabe der (Brief-)Wahlbezirksleitungen bietet das Bezirksamt Altona zudem rechtzeitig vor der Wahl Schulungen an.

    Weitere Informationen zur ehrenamtlichen Tätigkeit in einem Wahlvorstand bietet die Wahlgeschäftsstelle des Bezirksamtes Altona unter der E-Mailadresse wahlhelfer@altona.hamburg.de sowie telefonisch unter 040 / 428-11 3535 an.
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  • Wildgehege Klövensteen Wiedereröffnung von Altonas Wildpark – mit neuem Bewohner

    Der Frühling steht vor der Tür – und das Wildgehege Klövensteen öffnet seine Pforten wieder. Seit dem 8. Februar war die Anlage geschlossen, damit das Bezirksamt Altona eine Reihe von Instandhaltungsarbeiten durchführen konnte. Diese sind nun abgeschlossen, so dass Besucher*innen ab sofort wieder durch Altonas Wildpark flanieren können. Vielleicht entdecken sie dabei sogar den neuesten Bewohner.

    mufflon magnusBild: © Bezirksamt Altona

    Mufflon Magnus mischt seit Montag die Mufflonherde im Wildgehege auf. Das junge Männchen stammt aus dem Tierpark Wismar und soll in erster Linie frische Gene in die Tiergruppe bringen. In diesen Tagen rennt das Wildschaf bereits selbstbewusst über die Fläche und wird künftig sicherlich ein guter „Muffel-Papa“ sein.

    Ihn und weitere Tiere können Besucher*innen ab sofort wieder donnerstags bis sonntags von 9 Uhr bis 16 Uhr im Wildgehege Klövensteen beobachten – denn der „Frühjahrsputz“ in Altonas Wildpark ist abgeschlossen. In den vergangenen Wochen hatten Mitarbeitende des Bezirksamtes unter anderem vorbereitende Arbeiten für die Sanierung des Hauptwegs durchgeführt. Außerdem wurde auch die Fläche für die neu Uhu-Voliere vorbereitet, indem etwa das Fundament aufbereitet wurde. Neben diesen Arbeiten ging‘s auch ans Grün im Wildgehege. So wurden einige der dort vorhandenen Biotope gepflegt und darüber hinaus die Verkehrssicherung hergestellt.

  • Tierisch starker Einsatz im Forst Klövensteen Rückepferde helfen in den kommenden Tagen beim Waldumbau

    Es müssen nicht immer die großen Maschinen sein, manchmal reichen einfache Pferdestärken vollkommen aus – so wie jetzt im Forst Klövensteen. Um dortige Waldarbeiten umweltschonend durchzuführen, setzt das Bezirksamt Altona in den kommenden zehn Tagen auf den Einsatz sogenannter Rückepferde.

    Rückepferd Dukat im Forst Klövensteen Bild: © Bezirksamt Altona Rückepferd Dukat im Forst Klövensteen Bild: © Bezirksamt Altona

    Die Kaltblüter Stella, Fesche und Dukat werden ab heute rund 300 Raummeter – also rund 300 Kubikmeter gestapeltes Holz - aus dem Wald ziehen. Bei dem tierischen Einsatz handelt es sich um eine sogenannte Schwachholzernte, die in 30- bis 80-jährigen Laubholzbeständen mit dünnem Holz durchgeführt wird. Ziel ist es, Baumarten, die weniger häufig vertreten sind zu fördern, indem Baumarten, die wesentlich häufiger vorkommen, entnommen werden.

    Maximilian Zimmermann, Förster im Forst Klövensteen: „Bei dieser Maßnahme geht es uns darum, den Waldbestand zu stabilisieren und auf die Zukunft auszurichten. Mit Pflege dieser jungen Laubholzbestände stellen wir die Weichen für die Artenzusammensetzung im späteren Altholzbestand. Der Einsatz der Rückepferde hilft uns dabei, besonders umweltschonend vorzugehen.“

    Mit den Pferden wird das bei der Schwachholzernte anfallende Holz durch den Wald bis zum nächstgelegenen Weg gebracht, an dem Forstspezialschlepper aktiv sind. Während diese Maschinen aufgrund ihres Gewichts dafür sorgen, dass der Waldboden über Jahre verdichtet wird, schonen Rückepferde den Untergrund.

    Die Schwachholzernte wird übrigens durch die Auszubildenden im Forst durchgeführt. Die Azubis im aktuell dritten Lehrjahr können dabei sämtliche und prüfungsrelevante Fällschnitte – also Schnitt-Methoden, mit denen man einen Baum per Motorsäge zu Fall bringen kann – üben. Außerdem wird die Arbeit mit Seilwinden – das sind seilunterstützte Fällverfahren – und die Zusammenarbeit mit Forstspezialmaschinen und den Rückepferden geübt werden. Wer sich für die Forstwirtschaft interessiert, kann sich aktuell auch auf eine von drei Ausbildungsstellen bewerben.

    Das im Rahmen der Schwachholzernte entnommene Holz wird in der Revierförsterei Klövensteen zu Brennholz weiterverarbeitet und der Bevölkerung ab Oktober zum Verkauf angeboten. Mit den Einnahmen wiederum kann der Waldumbau vorangetrieben werden, indem zum Beispiel in Monokulturen Buchen und anderen Laubbäume nachgepflanzt werden können.

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